Meckenheim (ots) - Malzig-süß und lecker gehört Grafschafter Goldsaft in vielen deutschen Haushalten auf den Frühstückstisch und ist gleichzeitig unverzichtbar für Reibekuchen und Sauerbraten. Damit das ganze Jahr über für alle Fans immer genügend Zuckerrübensirup vorrätig ist, beginnt zur Erntezeit am 18. September wieder die ca. 90-tägige Zuckerrüben-Kampagne bei der Grafschafter Krautfabrik in Meckenheim.
Der konzentrierte Saft der Zuckerrübe ist nicht nur optisch ein Augenschmaus, mit seinem charakteristischen Geschmack und wertvollen Inhaltsstoffen wie Kalium, Eisen und Magnesium ist er in jeder Hinsicht ein echter Genuss. Doch bis der Sirup in den typischen "gelben Becher" kommt, ist es ein langer Weg, der ab Mitte September seinen Lauf nimmt. Auf den Feldern in Meckenheim und der näheren Umgebung beginnen über 140 Vertragslandwirte mit der Ernte von etwa 50.000 Tonnen Zuckerrüben. In diesem Jahr wird aufgrund des kühlen Frühjahrs und des relativ regenarmen Sommers mit einem um ca. 15 % niedrigeren Rübenmengenertrag gegenüber dem Vorjahr gerechnet.
Frisch geerntet werden die Rüben zügig in der Produktion der Grafschafter Krautfabrik weiterverarbeitet. Nach dem Wiegen, dem Bestimmen des Zuckergehaltes und dem Abladen werden die Rüben zunächst gewaschen, von Blattgrün, Erde und Steinen befreit und dann von einer Schneidemaschine in fingergroße Schnitzel zerkleinert. Um den süßen Saft zu gewinnen, werden die kleinen Stückchen gekocht, gedämpft und gepresst. Dabei entsteht zunächst ein Rohsaft, der durch Reinigung von allen Feststoffteilchen befreit wird. Das Ergebnis ist der Klarsaft, der durch Verdampfen zum dickflüssigen, dunklen Zuckerrübensirup eingedickt wird.
Abgefüllt als Grafschafter Goldsaft ist die süße Spezialität mit dem "g.g.A."-Siegel der geschützten geografischen Angabe dann die ideale Zutat für die unterschiedlichsten Leckereien. Frische Ideen zum Kochen und Backen mit Grafschafter Produkten liefert ab Ende September beispielsweise das neue Grafschafter Kochbuch "Genuss für jeden Tag". Es enthält 30 einfach nachzumachende Rezepte, von kernigem Schwarzbrot bis zu fruchtigen Schweinemedaillons.
Mittwoch, 11. September 2013
Mittwoch, 4. September 2013
KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Mittelstand setzt auf konjunkturelle Erholung
Frankfurt (ots) - Der positive Trend beim mittelständischen Geschäftsklima gewinnt im August deutlich an Fahrt: Die Stimmung unter kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland steigt zum vierten Mal in Folge. Mit einem Plus von 3,0 Zählern auf nun 15,0 Saldenpunkte fällt die Verbesserung überdurchschnittlich hoch aus, die vorangegangenen drei Anstiege kamen auf durchschnittlich nur 0,7 Punkte. Beide Komponenten des Geschäftsklimas tragen im August nahezu gleich stark zur Verbesserung bei: Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage steigen um 3,1 Zähler auf 21,5 Saldenpunkte, die Geschäftserwartungen fürs kommende Halbjahr um 2,9 Zähler auf 8,2 Saldenpunkte.
Auch von den Großunternehmen kommen im August gute Nachrichten. Mit einem Zuwachs von 2,8 Zählern auf 11,0 Saldenpunkte halten die großen Firmen bei der Klimaverbesserung mit den kleinen und mittleren Unternehmen annähernd Schritt. Für die international aufgestellten Großunternehmen - in den vergangenen zwei Jahren durchgängig schlechter gestimmt als der Mittelstand - ist es das höchste Klimaniveau seit dem Mai 2012; ihr Erwartungsindikator erreicht im August sogar ein 25-Monats-Hoch. Dies spricht dafür, dass die Firmen zunehmend auf eine Erholung der wichtigen Exportmärkte - für Deutschland ist das nach wie vor Europa - setzen.
Der aktuelle Klimaanstieg wird von einem breiten Branchenfundament getragen: Auffällig ist das sehr kräftige Plus im Großhandel, der an der Schnittstelle von Binnen- und Außenwirtschaft steht (Mittelständler: +8,8 Zähler auf 18,1 Saldenpunkte; Großunternehmen: +8,7 Zähler auf 11,8 Saldenpunkte). Auch im exportstarken und für die deutsche Konjunktur wichtigen Verarbeitenden Gewerbe hellt sich die Stimmung überdurchschnittlich auf. Demgegenüber trübt sich das Bauklima etwas ein, was nach dem vorübergehenden witterungsbedingten Push im Frühjahr aber unbedenklich ist.
"Das rundum gute August-Ergebnis des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers gibt unseren Konjunkturhoffnungen Rückenwind: Auch die Mittelständler setzen auf Erholung, die deutsche Wirtschaft peilt einen Expansionskurs an", sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. "Wir erwarten, dass neben dem Konsum und dem Wohnungsbau künftig auch wieder vermehrt Exporte und, infolge steigender Kapazitätsauslastungen, Unternehmensinvestitionen zum Wirtschaftswachstum beitragen werden. Dabei setzen wir vor allem auf eine weitere Stabilisierung in Europa, aber auch darauf, dass die heftigen Finanzmarktreaktionen auf die angekündigte Rückführung des Anleihekaufprogramms durch die US-Notenbank die wirtschaftliche Dynamik in den Schwellenländern nicht zum Erliegen bringt. Die deutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 0,6 %, im Jahr 2014 um 2,0% wachsen." Risiken dürfe man trotz allen gut begründeten Optimismus nicht ignorieren. Besonders in Europa sei das Rückschlagpotenzial trotz erster Lichtblicke weiter hoch.
Eine ausführliche Analyse mit Datentabelle und Grafik zum aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist unter www.kfw.de/mittelstandsbarometer abrufbar.
Auch von den Großunternehmen kommen im August gute Nachrichten. Mit einem Zuwachs von 2,8 Zählern auf 11,0 Saldenpunkte halten die großen Firmen bei der Klimaverbesserung mit den kleinen und mittleren Unternehmen annähernd Schritt. Für die international aufgestellten Großunternehmen - in den vergangenen zwei Jahren durchgängig schlechter gestimmt als der Mittelstand - ist es das höchste Klimaniveau seit dem Mai 2012; ihr Erwartungsindikator erreicht im August sogar ein 25-Monats-Hoch. Dies spricht dafür, dass die Firmen zunehmend auf eine Erholung der wichtigen Exportmärkte - für Deutschland ist das nach wie vor Europa - setzen.
Der aktuelle Klimaanstieg wird von einem breiten Branchenfundament getragen: Auffällig ist das sehr kräftige Plus im Großhandel, der an der Schnittstelle von Binnen- und Außenwirtschaft steht (Mittelständler: +8,8 Zähler auf 18,1 Saldenpunkte; Großunternehmen: +8,7 Zähler auf 11,8 Saldenpunkte). Auch im exportstarken und für die deutsche Konjunktur wichtigen Verarbeitenden Gewerbe hellt sich die Stimmung überdurchschnittlich auf. Demgegenüber trübt sich das Bauklima etwas ein, was nach dem vorübergehenden witterungsbedingten Push im Frühjahr aber unbedenklich ist.
"Das rundum gute August-Ergebnis des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers gibt unseren Konjunkturhoffnungen Rückenwind: Auch die Mittelständler setzen auf Erholung, die deutsche Wirtschaft peilt einen Expansionskurs an", sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. "Wir erwarten, dass neben dem Konsum und dem Wohnungsbau künftig auch wieder vermehrt Exporte und, infolge steigender Kapazitätsauslastungen, Unternehmensinvestitionen zum Wirtschaftswachstum beitragen werden. Dabei setzen wir vor allem auf eine weitere Stabilisierung in Europa, aber auch darauf, dass die heftigen Finanzmarktreaktionen auf die angekündigte Rückführung des Anleihekaufprogramms durch die US-Notenbank die wirtschaftliche Dynamik in den Schwellenländern nicht zum Erliegen bringt. Die deutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 0,6 %, im Jahr 2014 um 2,0% wachsen." Risiken dürfe man trotz allen gut begründeten Optimismus nicht ignorieren. Besonders in Europa sei das Rückschlagpotenzial trotz erster Lichtblicke weiter hoch.
Eine ausführliche Analyse mit Datentabelle und Grafik zum aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist unter www.kfw.de/mittelstandsbarometer abrufbar.
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