Meckenheim (ots) - Malzig-süß und lecker gehört Grafschafter Goldsaft in vielen deutschen Haushalten auf den Frühstückstisch und ist gleichzeitig unverzichtbar für Reibekuchen und Sauerbraten. Damit das ganze Jahr über für alle Fans immer genügend Zuckerrübensirup vorrätig ist, beginnt zur Erntezeit am 18. September wieder die ca. 90-tägige Zuckerrüben-Kampagne bei der Grafschafter Krautfabrik in Meckenheim.
Der konzentrierte Saft der Zuckerrübe ist nicht nur optisch ein Augenschmaus, mit seinem charakteristischen Geschmack und wertvollen Inhaltsstoffen wie Kalium, Eisen und Magnesium ist er in jeder Hinsicht ein echter Genuss. Doch bis der Sirup in den typischen "gelben Becher" kommt, ist es ein langer Weg, der ab Mitte September seinen Lauf nimmt. Auf den Feldern in Meckenheim und der näheren Umgebung beginnen über 140 Vertragslandwirte mit der Ernte von etwa 50.000 Tonnen Zuckerrüben. In diesem Jahr wird aufgrund des kühlen Frühjahrs und des relativ regenarmen Sommers mit einem um ca. 15 % niedrigeren Rübenmengenertrag gegenüber dem Vorjahr gerechnet.
Frisch geerntet werden die Rüben zügig in der Produktion der Grafschafter Krautfabrik weiterverarbeitet. Nach dem Wiegen, dem Bestimmen des Zuckergehaltes und dem Abladen werden die Rüben zunächst gewaschen, von Blattgrün, Erde und Steinen befreit und dann von einer Schneidemaschine in fingergroße Schnitzel zerkleinert. Um den süßen Saft zu gewinnen, werden die kleinen Stückchen gekocht, gedämpft und gepresst. Dabei entsteht zunächst ein Rohsaft, der durch Reinigung von allen Feststoffteilchen befreit wird. Das Ergebnis ist der Klarsaft, der durch Verdampfen zum dickflüssigen, dunklen Zuckerrübensirup eingedickt wird.
Abgefüllt als Grafschafter Goldsaft ist die süße Spezialität mit dem "g.g.A."-Siegel der geschützten geografischen Angabe dann die ideale Zutat für die unterschiedlichsten Leckereien. Frische Ideen zum Kochen und Backen mit Grafschafter Produkten liefert ab Ende September beispielsweise das neue Grafschafter Kochbuch "Genuss für jeden Tag". Es enthält 30 einfach nachzumachende Rezepte, von kernigem Schwarzbrot bis zu fruchtigen Schweinemedaillons.
Mittwoch, 11. September 2013
Mittwoch, 4. September 2013
KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Mittelstand setzt auf konjunkturelle Erholung
Frankfurt (ots) - Der positive Trend beim mittelständischen Geschäftsklima gewinnt im August deutlich an Fahrt: Die Stimmung unter kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland steigt zum vierten Mal in Folge. Mit einem Plus von 3,0 Zählern auf nun 15,0 Saldenpunkte fällt die Verbesserung überdurchschnittlich hoch aus, die vorangegangenen drei Anstiege kamen auf durchschnittlich nur 0,7 Punkte. Beide Komponenten des Geschäftsklimas tragen im August nahezu gleich stark zur Verbesserung bei: Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage steigen um 3,1 Zähler auf 21,5 Saldenpunkte, die Geschäftserwartungen fürs kommende Halbjahr um 2,9 Zähler auf 8,2 Saldenpunkte.
Auch von den Großunternehmen kommen im August gute Nachrichten. Mit einem Zuwachs von 2,8 Zählern auf 11,0 Saldenpunkte halten die großen Firmen bei der Klimaverbesserung mit den kleinen und mittleren Unternehmen annähernd Schritt. Für die international aufgestellten Großunternehmen - in den vergangenen zwei Jahren durchgängig schlechter gestimmt als der Mittelstand - ist es das höchste Klimaniveau seit dem Mai 2012; ihr Erwartungsindikator erreicht im August sogar ein 25-Monats-Hoch. Dies spricht dafür, dass die Firmen zunehmend auf eine Erholung der wichtigen Exportmärkte - für Deutschland ist das nach wie vor Europa - setzen.
Der aktuelle Klimaanstieg wird von einem breiten Branchenfundament getragen: Auffällig ist das sehr kräftige Plus im Großhandel, der an der Schnittstelle von Binnen- und Außenwirtschaft steht (Mittelständler: +8,8 Zähler auf 18,1 Saldenpunkte; Großunternehmen: +8,7 Zähler auf 11,8 Saldenpunkte). Auch im exportstarken und für die deutsche Konjunktur wichtigen Verarbeitenden Gewerbe hellt sich die Stimmung überdurchschnittlich auf. Demgegenüber trübt sich das Bauklima etwas ein, was nach dem vorübergehenden witterungsbedingten Push im Frühjahr aber unbedenklich ist.
"Das rundum gute August-Ergebnis des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers gibt unseren Konjunkturhoffnungen Rückenwind: Auch die Mittelständler setzen auf Erholung, die deutsche Wirtschaft peilt einen Expansionskurs an", sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. "Wir erwarten, dass neben dem Konsum und dem Wohnungsbau künftig auch wieder vermehrt Exporte und, infolge steigender Kapazitätsauslastungen, Unternehmensinvestitionen zum Wirtschaftswachstum beitragen werden. Dabei setzen wir vor allem auf eine weitere Stabilisierung in Europa, aber auch darauf, dass die heftigen Finanzmarktreaktionen auf die angekündigte Rückführung des Anleihekaufprogramms durch die US-Notenbank die wirtschaftliche Dynamik in den Schwellenländern nicht zum Erliegen bringt. Die deutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 0,6 %, im Jahr 2014 um 2,0% wachsen." Risiken dürfe man trotz allen gut begründeten Optimismus nicht ignorieren. Besonders in Europa sei das Rückschlagpotenzial trotz erster Lichtblicke weiter hoch.
Eine ausführliche Analyse mit Datentabelle und Grafik zum aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist unter www.kfw.de/mittelstandsbarometer abrufbar.
Auch von den Großunternehmen kommen im August gute Nachrichten. Mit einem Zuwachs von 2,8 Zählern auf 11,0 Saldenpunkte halten die großen Firmen bei der Klimaverbesserung mit den kleinen und mittleren Unternehmen annähernd Schritt. Für die international aufgestellten Großunternehmen - in den vergangenen zwei Jahren durchgängig schlechter gestimmt als der Mittelstand - ist es das höchste Klimaniveau seit dem Mai 2012; ihr Erwartungsindikator erreicht im August sogar ein 25-Monats-Hoch. Dies spricht dafür, dass die Firmen zunehmend auf eine Erholung der wichtigen Exportmärkte - für Deutschland ist das nach wie vor Europa - setzen.
Der aktuelle Klimaanstieg wird von einem breiten Branchenfundament getragen: Auffällig ist das sehr kräftige Plus im Großhandel, der an der Schnittstelle von Binnen- und Außenwirtschaft steht (Mittelständler: +8,8 Zähler auf 18,1 Saldenpunkte; Großunternehmen: +8,7 Zähler auf 11,8 Saldenpunkte). Auch im exportstarken und für die deutsche Konjunktur wichtigen Verarbeitenden Gewerbe hellt sich die Stimmung überdurchschnittlich auf. Demgegenüber trübt sich das Bauklima etwas ein, was nach dem vorübergehenden witterungsbedingten Push im Frühjahr aber unbedenklich ist.
"Das rundum gute August-Ergebnis des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers gibt unseren Konjunkturhoffnungen Rückenwind: Auch die Mittelständler setzen auf Erholung, die deutsche Wirtschaft peilt einen Expansionskurs an", sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. "Wir erwarten, dass neben dem Konsum und dem Wohnungsbau künftig auch wieder vermehrt Exporte und, infolge steigender Kapazitätsauslastungen, Unternehmensinvestitionen zum Wirtschaftswachstum beitragen werden. Dabei setzen wir vor allem auf eine weitere Stabilisierung in Europa, aber auch darauf, dass die heftigen Finanzmarktreaktionen auf die angekündigte Rückführung des Anleihekaufprogramms durch die US-Notenbank die wirtschaftliche Dynamik in den Schwellenländern nicht zum Erliegen bringt. Die deutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 0,6 %, im Jahr 2014 um 2,0% wachsen." Risiken dürfe man trotz allen gut begründeten Optimismus nicht ignorieren. Besonders in Europa sei das Rückschlagpotenzial trotz erster Lichtblicke weiter hoch.
Eine ausführliche Analyse mit Datentabelle und Grafik zum aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist unter www.kfw.de/mittelstandsbarometer abrufbar.
Mittwoch, 28. August 2013
Netto Marken-Discount publiziert People-Magazin mit Spar-Effekt
Maxhütte-Haidhof (ots) - Netto Marken-Discount
bringt Anfang September 2013 ein eigenes People-Magazin heraus: gold
wird monatlich über Prominente, Gesundheit, Mode
und weitere Lifestyle-Themen berichten. Ein weiterer Fokus der
redaktionellen Berichterstattung sind Reportagen über Genuss, Rezepte
und Lebensmittel. Mit einer Startauflage von 350.000 Exemplaren und
einem Verkaufspreis von 66 Cent richtet sich das neue People-Magazin des
Lebensmittel-Discounters insbesondere an Kundinnen zwischen 30 Jahren
und 59 Jahren. Neben der facettenreichen Themenauswahl werden
insbesondere die 24 Spar-Coupons einen großen Kaufanreiz für die
Leserinnen darstellen.
Das neue People-Magazin von Netto Marken-Discount wird jeden Monat auf 84 Seiten einen hohen Unterhaltungswert bieten. In der Berichterstattung von gold wird sich auch die Lebensmittel-Kompetenz des Unternehmens widerspiegeln: Neben Rezeptideen zum einfachen Nachkochen gibt gold den Leserinnen Genuss-Tipps sowie Informationen rund um Lebensmittel und eine gesunde Ernährung. "Mit unserem Magazin gold bieten wir unseren Kunden einen vielseitigen Themen-Mix kombiniert mit Sparangeboten für den Lebensmittel-Einkauf in unseren Filialen", so Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation des Unternehmens.
Weitere Informationen zum People-Magazin von Netto Marken-Discount stehen unter www.gold-magazin.de.
Das neue People-Magazin von Netto Marken-Discount wird jeden Monat auf 84 Seiten einen hohen Unterhaltungswert bieten. In der Berichterstattung von gold wird sich auch die Lebensmittel-Kompetenz des Unternehmens widerspiegeln: Neben Rezeptideen zum einfachen Nachkochen gibt gold den Leserinnen Genuss-Tipps sowie Informationen rund um Lebensmittel und eine gesunde Ernährung. "Mit unserem Magazin gold bieten wir unseren Kunden einen vielseitigen Themen-Mix kombiniert mit Sparangeboten für den Lebensmittel-Einkauf in unseren Filialen", so Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation des Unternehmens.
Weitere Informationen zum People-Magazin von Netto Marken-Discount stehen unter www.gold-magazin.de.
Montag, 19. August 2013
EUROPACE Hauspreis-Index EPX: Aufwärtstrend bei Kaufpreisen setzt sich fort
Berlin (ots) - Der Europace Hauspreis-Index EPX setzt im Juli nach
einer kleinen Pause seinen Aufschwung fort. Der EPX-Gesamtindex zieht
gegenüber dem Vormonat um 0,70 Prozent an und erreicht mit 113,21
Zählerpunkten ein Allzeithoch. Die Entwicklung beruht vor allem auf dem
Anstieg des EPX-Teilindex für Eigentumswohnungen, der mit 1,43 Prozent
das stärkste Wachstum verzeichnet.
Auf Jahressicht steigen die tatsächlichen Kaufpreise für Wohnraum im Bundesgebiet um 5,79 Prozent. Bestandsimmobilien weisen mit 6,67 Prozent die größte Verteuerung im Vergleich zum Vorjahr auf. Es folgen Eigentumswohnungen mit 5,46 Prozent und neue Ein- und Zweifamilienhäuser mit 5,34 Prozent.
Bewertung und Prognose:
"Wir erwarten, dass sich die Kaufpreise im nächsten Monat gleichbleibend bis steigend entwickeln", berichtet Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Euopace AG. "Der positiven Lage zum Trotz bestehen nach wie vor Risiken." Denn nicht allein die anhaltende Euro-Krise, sondern auch der Ausgang der Bundestagswahlen und Koalitionsverhandlungen habe auf die Wohnungswirtschaft Einfluss.
"Die zur Diskussion stehenden Regulierungen wie die Deckelung der Neuvertragsmieten oder eine Vermögenssteuer senken den Investitionsanreiz", meint Wiegand. "Die gerade anziehende, vor allem in Ballungsgebieten notwendige Bautätigkeit würde nachlassen mit Folgen auch für die Entwicklung der Mietpreise."
"Dies zeigt, dass die Politik die Rahmenbedingungen des Wohnungsmarktes gestaltet", so Wiegand. "Der politische Einfluss äußert sich auch bei der Festsetzung der Grunderwerbsteuer und dem Verkauf von Grundstücken oft im Höchstbieterverfahren." Der Verzicht auf Höchstpreise verbunden mit bestimmten Auflagen wie einer Mietpreisbindung oder der Festlegung eines Vermietungsanteils könne ebenso wie das Nicht-Anheben der Grunderwerbsteuer die Baukosten senken und den Neubau stärken.
Die EPX-Preisindizes im Detail: Gesamtindex: Stark steigend
Über den EUROPACE Hauspreis-Index EPX
Der EUROPACE Hauspreis-Index EPX basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungstransaktionsdaten des EUROPACE-Marktplatzes. Über EUROPACE werden rund 15 Prozent aller Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt. Der EPX wurde im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR entwickelt und wird seitdem monatlich erhoben. Der Gesamtindex besteht aus den Daten der Einzelindizes für Bestands- und Neubauhäuser sowie für Eigentumswohnungen. Erläuterungen zur hedonischen Berechnungsmethodik finden Sie unter http://www.europace.de/indizes.html.
Über EUROPACE
Der internetbasierte Finanzmarktplatz EUROPACE wird von der Europace AG und ihren Schwestergesellschaften betrieben. EUROPACE ist die größte deutsche Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite. Ein voll integriertes System vernetzt über 200 Partner aus den Bereichen Banken, Versicherungen und Finanzvertriebe. Mehrere tausend Nutzer wickeln monatlich über 20.000 Transaktionen mit einem jährlichen Volumen von rund 30 Mrd. Euro über EUROPACE ab. EUROPACE ist mit dem TÜV Datenschutzgutachten zertifiziert. Die Europace AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Hypoport AG, die an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet ist.
Auf Jahressicht steigen die tatsächlichen Kaufpreise für Wohnraum im Bundesgebiet um 5,79 Prozent. Bestandsimmobilien weisen mit 6,67 Prozent die größte Verteuerung im Vergleich zum Vorjahr auf. Es folgen Eigentumswohnungen mit 5,46 Prozent und neue Ein- und Zweifamilienhäuser mit 5,34 Prozent.
Bewertung und Prognose:
"Wir erwarten, dass sich die Kaufpreise im nächsten Monat gleichbleibend bis steigend entwickeln", berichtet Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Euopace AG. "Der positiven Lage zum Trotz bestehen nach wie vor Risiken." Denn nicht allein die anhaltende Euro-Krise, sondern auch der Ausgang der Bundestagswahlen und Koalitionsverhandlungen habe auf die Wohnungswirtschaft Einfluss.
"Die zur Diskussion stehenden Regulierungen wie die Deckelung der Neuvertragsmieten oder eine Vermögenssteuer senken den Investitionsanreiz", meint Wiegand. "Die gerade anziehende, vor allem in Ballungsgebieten notwendige Bautätigkeit würde nachlassen mit Folgen auch für die Entwicklung der Mietpreise."
"Dies zeigt, dass die Politik die Rahmenbedingungen des Wohnungsmarktes gestaltet", so Wiegand. "Der politische Einfluss äußert sich auch bei der Festsetzung der Grunderwerbsteuer und dem Verkauf von Grundstücken oft im Höchstbieterverfahren." Der Verzicht auf Höchstpreise verbunden mit bestimmten Auflagen wie einer Mietpreisbindung oder der Festlegung eines Vermietungsanteils könne ebenso wie das Nicht-Anheben der Grunderwerbsteuer die Baukosten senken und den Neubau stärken.
Die EPX-Preisindizes im Detail: Gesamtindex: Stark steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat Juli 2013 113,21 + 0,70 % Juni 2013 112,43 - 0,38 % Mai 2013 112,85 + 1,51 %Eigentumswohnungen ("apartments"): Stark steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat Juli 2013 114,04 + 1,43 % Juni 2013 112,43 - 0,67 % Mai 2013 113,19 + 2,60 %Neue Ein- und Zweifamilienhäuser ("newhomes"): Stark steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat Juli 2013 120,75 + 0,68 % Juni 2013 119,94 - 0,01 % Mai 2013 119,95 + 0,86 %Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser ("existinghomes"): Stabil
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat Juli 2013 104,85 - 0,06 % Juni 2013 104,91 - 0,47 % Mai 2013 105,41 + 1,10 %
Über den EUROPACE Hauspreis-Index EPX
Der EUROPACE Hauspreis-Index EPX basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungstransaktionsdaten des EUROPACE-Marktplatzes. Über EUROPACE werden rund 15 Prozent aller Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt. Der EPX wurde im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR entwickelt und wird seitdem monatlich erhoben. Der Gesamtindex besteht aus den Daten der Einzelindizes für Bestands- und Neubauhäuser sowie für Eigentumswohnungen. Erläuterungen zur hedonischen Berechnungsmethodik finden Sie unter http://www.europace.de/indizes.html.
Über EUROPACE
Der internetbasierte Finanzmarktplatz EUROPACE wird von der Europace AG und ihren Schwestergesellschaften betrieben. EUROPACE ist die größte deutsche Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite. Ein voll integriertes System vernetzt über 200 Partner aus den Bereichen Banken, Versicherungen und Finanzvertriebe. Mehrere tausend Nutzer wickeln monatlich über 20.000 Transaktionen mit einem jährlichen Volumen von rund 30 Mrd. Euro über EUROPACE ab. EUROPACE ist mit dem TÜV Datenschutzgutachten zertifiziert. Die Europace AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Hypoport AG, die an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet ist.
Mittwoch, 14. August 2013
BGA: Deutsche Wirtschaft zurück mit kräftigem Wachstumsschub
Berlin (ots) - "Die deutsche Wirtschaft zeigt sich enorm
krisenresistent. Deutschland zählt derzeit zu den Wachstumslokomotiven
nicht nur in Europa sondern weltweit. Das ist auch ein klares Signal an unsere europäischen Nachbarn: Die Anstrengungen von Reformen
zahlen sich mittel- und langfristig aus." Dies erklärte Anton F.
Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen
(BGA), heute in Berlin zu den heute vom Statistischen Bundesamt
veröffentlichten Wachstumszahlen des Bruttoinlandsproduktes im zweiten
Quartal 2013.
"Machen wir uns nichts vor, trotz der positiven Zahlen wächst der schon jetzt erhebliche Modernisierungsbedarf hierzulande, wir leben von der Substanz. Es gilt jetzt die Voraussetzungen für künftiges Wachstum zu schaffen. So müssen wir wesentlich mehr investieren in den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur und in Bildung. In beiden Bereichen besteht enormer Nachholbedarf, damit unsere exportorientierte Wirtschaft ihre Spitzenposition in vielen Branchen und Segmenten behaupten kann. Sprudelnde Steuereinnahmen in Rekordhöhe machen das möglich auch ohne Steuererhöhungen jedweder Art, die die Motivation und Leistungsfähigkeit bei Bürgern und Betrieben mindern", so Börner abschließend.
"Machen wir uns nichts vor, trotz der positiven Zahlen wächst der schon jetzt erhebliche Modernisierungsbedarf hierzulande, wir leben von der Substanz. Es gilt jetzt die Voraussetzungen für künftiges Wachstum zu schaffen. So müssen wir wesentlich mehr investieren in den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur und in Bildung. In beiden Bereichen besteht enormer Nachholbedarf, damit unsere exportorientierte Wirtschaft ihre Spitzenposition in vielen Branchen und Segmenten behaupten kann. Sprudelnde Steuereinnahmen in Rekordhöhe machen das möglich auch ohne Steuererhöhungen jedweder Art, die die Motivation und Leistungsfähigkeit bei Bürgern und Betrieben mindern", so Börner abschließend.
Montag, 12. August 2013
Speeddating für Start-ups auf der deGUT 2013: Die besten Ideen erhalten professionelle Begleitung durch Business Angels
Berlin/Potsdam (ots) - Das Erfolgsformat Speeddating mit Business
Angels findet auch in diesem Jahr wieder auf den Deutschen Gründer- und
Unternehmertagen (deGUT) statt. Für die Aktion, die in Kooperation
mit dem Business Angels Club Berlin-Brandenburg e. V. (BAC)
veranstaltet wird, können sich bis zum 04.10.2013 Gründerinnen und
Gründer bewerben, die von Business Angels langfristig beraten und
professionell begleitet werden möchten.
Unter allen Anmeldungen, die online unter www.degut.de erfolgen, wählt der BAC fünf Start-ups aus. Diese bekommen die Chance, am 26.10.2013 den Business Angels und den Messebesuchern auf der deGUT ihr Konzept vorzustellen. Dafür haben sie genau acht Minuten Zeit. Die überzeugendsten Geschäftsideen erhalten ein Coaching zur Weiterentwicklung der Idee bzw. des Unternehmens.
"Die Business Angels unterstützen die Gründer und Unternehmer mit Knowhow und wertvollen Kontakten. Mit ihren Erfahrungen und Branchenkenntnissen, die sie selbst aus ihrem Unternehmertum gewonnen haben, sind sie ein Mehrwert für die Messe. Die Besucher können in persönlichen Gesprächen vor Ort davon profitieren. Daher freuen wir uns über das Engagement des BAC auf der deGUT", so Dirk Maass, Projektleiter der deGUT des Landes Berlin.
Thomas Dankwart, Vorstand und BAC-deGUT-Koordinator: "Das Speeddating ist mittlerweile ein fester Bestandteil und einer der Höhepunkte der deGUT. Die sich präsentierenden Start-up-Teams erklären in wenigen Minuten ihr Geschäftsmodell und erhalten ein unmittelbares Feedback, ob die Geschäftsidee ankommt. Direkt im Anschluss haben die Gründer Gelegenheit, mit Business Angels und anderen Interessierten ins Gespräch zu kommen. Oft werden bereits auf der deGUT konkrete Termine und Arbeitsschritte besprochen, um eine Beteiligung entlang der Gründungsidee auszuloten." Bernd Monitor, Vorstand des BAC: "Der BAC ist einer der erfahrensten und ältesten Player in der Berliner Start-up-Szene. Allein durch unsere unaufgeregte Art, mit Gründern zu arbeiten, haben wir ein Alleinstellungsmerkmal. Im Gegensatz zu kommerziellen Inkubatoren und Acceleratoren benötigen wir keine schnellen Erfolge, das gibt Gründerinnen und Gründern Zeit für die sorgfältige Konzeption des Vorhabens."
Eines der von Business Angels begleiteten Unternehmen ist WELLTHY. Dazu Timo Switalla, Founder und Geschäftsführer von WELLTHY: "Ich habe die Business Angels auf der deGUT 2012 kennen gelernt. Seitdem haben wir einen regen Kontakt. Die Business Angels begleiten mich seit dieser Zeit mit Rat und Tat. Gerade in Finanzierungsfragen und bei der Weiterentwicklung meines Geschäftsmodells habe ich wertvolle Tipps und Kontakte erhalten, die mich weitergebracht haben."
Manche Vorhaben brauchen vielleicht noch etwas Zeit. Für Besucherinnen und Besucher bietet das Speeddating daher auch die Möglichkeit, von anderen zu lernen. Denn: Eine Idee schnell und verständlich darzustellen, das kommt auf alle Gründerinnen und Gründer zu.
Über die deGUT:
Die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) finden am 25. und 26. Oktober 2013 zum 29. Mal statt. Es werden über 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dieser wichtigen Messe rund um Existenzgründung und Unternehmertum auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof erwartet. Mehr als 130 Aussteller und das kostenlose Seminar- und Workshopprogramm bieten den Messebesucherinnen und -besuchern an zwei Tagen fundiertes Wissen und Beratung sowie intensive Kontakte zu Gleichgesinnten, Förderern und Mentoren.
Unter allen Anmeldungen, die online unter www.degut.de erfolgen, wählt der BAC fünf Start-ups aus. Diese bekommen die Chance, am 26.10.2013 den Business Angels und den Messebesuchern auf der deGUT ihr Konzept vorzustellen. Dafür haben sie genau acht Minuten Zeit. Die überzeugendsten Geschäftsideen erhalten ein Coaching zur Weiterentwicklung der Idee bzw. des Unternehmens.
"Die Business Angels unterstützen die Gründer und Unternehmer mit Knowhow und wertvollen Kontakten. Mit ihren Erfahrungen und Branchenkenntnissen, die sie selbst aus ihrem Unternehmertum gewonnen haben, sind sie ein Mehrwert für die Messe. Die Besucher können in persönlichen Gesprächen vor Ort davon profitieren. Daher freuen wir uns über das Engagement des BAC auf der deGUT", so Dirk Maass, Projektleiter der deGUT des Landes Berlin.
Thomas Dankwart, Vorstand und BAC-deGUT-Koordinator: "Das Speeddating ist mittlerweile ein fester Bestandteil und einer der Höhepunkte der deGUT. Die sich präsentierenden Start-up-Teams erklären in wenigen Minuten ihr Geschäftsmodell und erhalten ein unmittelbares Feedback, ob die Geschäftsidee ankommt. Direkt im Anschluss haben die Gründer Gelegenheit, mit Business Angels und anderen Interessierten ins Gespräch zu kommen. Oft werden bereits auf der deGUT konkrete Termine und Arbeitsschritte besprochen, um eine Beteiligung entlang der Gründungsidee auszuloten." Bernd Monitor, Vorstand des BAC: "Der BAC ist einer der erfahrensten und ältesten Player in der Berliner Start-up-Szene. Allein durch unsere unaufgeregte Art, mit Gründern zu arbeiten, haben wir ein Alleinstellungsmerkmal. Im Gegensatz zu kommerziellen Inkubatoren und Acceleratoren benötigen wir keine schnellen Erfolge, das gibt Gründerinnen und Gründern Zeit für die sorgfältige Konzeption des Vorhabens."
Eines der von Business Angels begleiteten Unternehmen ist WELLTHY. Dazu Timo Switalla, Founder und Geschäftsführer von WELLTHY: "Ich habe die Business Angels auf der deGUT 2012 kennen gelernt. Seitdem haben wir einen regen Kontakt. Die Business Angels begleiten mich seit dieser Zeit mit Rat und Tat. Gerade in Finanzierungsfragen und bei der Weiterentwicklung meines Geschäftsmodells habe ich wertvolle Tipps und Kontakte erhalten, die mich weitergebracht haben."
Manche Vorhaben brauchen vielleicht noch etwas Zeit. Für Besucherinnen und Besucher bietet das Speeddating daher auch die Möglichkeit, von anderen zu lernen. Denn: Eine Idee schnell und verständlich darzustellen, das kommt auf alle Gründerinnen und Gründer zu.
Über die deGUT:
Die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) finden am 25. und 26. Oktober 2013 zum 29. Mal statt. Es werden über 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dieser wichtigen Messe rund um Existenzgründung und Unternehmertum auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof erwartet. Mehr als 130 Aussteller und das kostenlose Seminar- und Workshopprogramm bieten den Messebesucherinnen und -besuchern an zwei Tagen fundiertes Wissen und Beratung sowie intensive Kontakte zu Gleichgesinnten, Förderern und Mentoren.
Freitag, 9. August 2013
EU-Kommission: "Made in Germany" nicht in Gefahr
Berlin (ots) - Die Europäische Kommission weist Berichte über angeblich von ihr geplante Einschränkungen bei der Verwendung des "Made in Germany"-Labels zurück. Weder will die Kommission die Herkunftsbezeichnung abschaffen noch erschweren.
Im Gegenteil: Durch die im Februar vorgelegten Vorschläge zur Produktsicherheit wird das Label "Made in Deutschland" gestärkt und in der gesamten EU rechtlich besser geschützt. In dem Gesetzespaket heißt es dazu: "Bei Produkten, die in der EU hergestellt worden sind, ist als Ursprung entweder die EU oder ein bestimmter Mitgliedstaat anzugeben." (Artikel 7, Verordnungsentwurf über die Sicherheit von Verbraucherprodukten).
Genauer: die Herkunft eines Produktes ist das Land, wo die letzte wesentliche, wirtschaftlich gerechtfertigte Be- und Verarbeitung stattfindet. Eine Tasche, die also in Deutschland aus importiertem Leder zu einer fertigen Tasche verarbeitet wird, gilt dann als "Made in Germany". Die Vorschläge der Kommision sollen also sicherstellen, dass ein Produkt "Made in Germany" auch wirklich in Deutschland produziert worden ist.
Zurzeit gibt es kaum gemeinsame Regeln zur Herkunftskennzeichnung, so dass Unternehmen als Herstellungsort ihres Produkts angeben können, was sie wollen. Aber Unternehmen, die in der EU produzieren, sollten ihre Kunden über die Herkunft ihrer Produkte informieren können und gegen falsche Herkunftsangaben ihrer Wettbewerber geschützt sein. Deutschland hat keine bindende Gesetzgebung zur Nutzung von "Made in Germany". Die Verantwortung liegt zurzeit bei den Herstellern. Das OLG Düsseldorf hat aber 2011 ausgeführt dass Kunden erwarten dass mit "Made in Germany" und "Produziert in Deutschland" gekennzeichneten Waren maßgeblich in Deutschland hergestellt werden. Die Vorschläge der Kommission sind in diesem Sinne.
Herkunftskennzeichnung war schon immer ein schwieriges Thema im Binnenmarkt. Viele Mitgliedstaaten haben versucht, Regeln zur nationalen Herkunftskennzeichnung einzuführen. Von daher gibt es einen klaren Bedarf seitens der Mitgliedstaaten, die Herkunftsbezeichnung klar zu regeln. Auch das Europäische Parlament hatte eine Gesetzesinitiative zum Thema Herkunftsbezeichnung gefordert. Außerdem führt das Fehlen von Regeln zu vielen Missbräuchen im Binnenmarkt.
Der Vorschlag ist eine praktische Lösung für ein schwieriges Problem. Er wird nationale Hindernisse unterbinden, die auf unterschiedlichen Regeln zur Herkunftsbezeichnung herrühren, und schützt Unternehmen vor unlauterem Wettbewerb. Der Vorschlag wird keine Zusatzkosten für Unternehmen zur Folge haben und ist frei von zusätzlichen Bürokratiekosten. Und Qualitätskennzeichnung fällt nicht in den Wirkungsbereich des Vorschlags. Der Vorschlag betrifft nur reine Verbraucherprodukte.
Mehr Informationen zu dem Gesetzespaket zur Produktsicherheit finden Sie hier. http://ots.de/SjFkj
Im Gegenteil: Durch die im Februar vorgelegten Vorschläge zur Produktsicherheit wird das Label "Made in Deutschland" gestärkt und in der gesamten EU rechtlich besser geschützt. In dem Gesetzespaket heißt es dazu: "Bei Produkten, die in der EU hergestellt worden sind, ist als Ursprung entweder die EU oder ein bestimmter Mitgliedstaat anzugeben." (Artikel 7, Verordnungsentwurf über die Sicherheit von Verbraucherprodukten).
Genauer: die Herkunft eines Produktes ist das Land, wo die letzte wesentliche, wirtschaftlich gerechtfertigte Be- und Verarbeitung stattfindet. Eine Tasche, die also in Deutschland aus importiertem Leder zu einer fertigen Tasche verarbeitet wird, gilt dann als "Made in Germany". Die Vorschläge der Kommision sollen also sicherstellen, dass ein Produkt "Made in Germany" auch wirklich in Deutschland produziert worden ist.
Zurzeit gibt es kaum gemeinsame Regeln zur Herkunftskennzeichnung, so dass Unternehmen als Herstellungsort ihres Produkts angeben können, was sie wollen. Aber Unternehmen, die in der EU produzieren, sollten ihre Kunden über die Herkunft ihrer Produkte informieren können und gegen falsche Herkunftsangaben ihrer Wettbewerber geschützt sein. Deutschland hat keine bindende Gesetzgebung zur Nutzung von "Made in Germany". Die Verantwortung liegt zurzeit bei den Herstellern. Das OLG Düsseldorf hat aber 2011 ausgeführt dass Kunden erwarten dass mit "Made in Germany" und "Produziert in Deutschland" gekennzeichneten Waren maßgeblich in Deutschland hergestellt werden. Die Vorschläge der Kommission sind in diesem Sinne.
Herkunftskennzeichnung war schon immer ein schwieriges Thema im Binnenmarkt. Viele Mitgliedstaaten haben versucht, Regeln zur nationalen Herkunftskennzeichnung einzuführen. Von daher gibt es einen klaren Bedarf seitens der Mitgliedstaaten, die Herkunftsbezeichnung klar zu regeln. Auch das Europäische Parlament hatte eine Gesetzesinitiative zum Thema Herkunftsbezeichnung gefordert. Außerdem führt das Fehlen von Regeln zu vielen Missbräuchen im Binnenmarkt.
Der Vorschlag ist eine praktische Lösung für ein schwieriges Problem. Er wird nationale Hindernisse unterbinden, die auf unterschiedlichen Regeln zur Herkunftsbezeichnung herrühren, und schützt Unternehmen vor unlauterem Wettbewerb. Der Vorschlag wird keine Zusatzkosten für Unternehmen zur Folge haben und ist frei von zusätzlichen Bürokratiekosten. Und Qualitätskennzeichnung fällt nicht in den Wirkungsbereich des Vorschlags. Der Vorschlag betrifft nur reine Verbraucherprodukte.
Mehr Informationen zu dem Gesetzespaket zur Produktsicherheit finden Sie hier. http://ots.de/SjFkj
Dienstag, 30. Juli 2013
Handel und Konsumgüterbranche - Asiens ist Investitionsziel Nr. 1
Frankfurt am Main (ots) -
In Konsumgüterindustrie und Handel hat es im ersten Halbjahr 2013 weltweit weniger Beteiligungen und Fusionen gegeben als im Vorjahreszeitraum. Insbesondere in Europa waren weniger Deals und ein niedrigeres Transaktionsvolumen zu verzeichnen, während sich der Konsolidierungstrend in Asien verstärkt hat, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht.
In den ersten sechs Monaten 2013 blieb der Gesamtwert der angekündigten Beteiligungen, Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquistions, M&A) mit 120,8 Milliarden US-Dollar um knapp vier Milliarden US-Dollar unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der Deals (veröffentlichtes Volumen mindestens 50 Millionen US-Dollar) sank von 241 auf 225. Für die zweite Jahreshälfte prognostizieren die Branchenexperten von PwC allerdings eine eher lebhaftere Marktentwicklung:
"Wir gehen davon aus, dass sich das M&A-Geschehen in Europa wieder dynamischer entwickelt. Angesichts sinkender Konsumausgaben in den meisten EU-Ländern sind viele Unternehmen dazu gezwungen, neue Märkte und Marktsegmente zu erschließen, so dass Übernahmen bzw. Beteiligungen verstärkt in den Fokus rücken", kommentiert Gerd Bovensiepen, PwC-Partner und Leiter des Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter.
Im ersten Halbjahr gab es lediglich 48 Transaktionen mit europäischem Zielunternehmen gegenüber 100 Deals mit asiatischem und 63 mit nordamerikanischem Ziel. Beteiligten sich Investoren aus Übersee im Jahr 2012 noch mit fast neun Milliarden US-Dollar an europäischen Unternehmen, sank dieser Wert im ersten Halbjahr 2013 auf 616 Millionen US-Dollar. In umgekehrter Richtung gaben europäische Käufer mit 8,11 Milliarden US-Dollar zwar deutlich mehr aus, im Gesamtjahr 2012 hatten Unternehmen und Fonds aus Europa jedoch noch mehr als 43 Milliarden US-Dollar in Asien, Amerika und Afrika investiert.
Finanzinvestoren melden sich zurück
Zwar treten bei den weitaus meisten Deals nach wie vor Unternehmen als Käufer auf, Finanzinvestoren gewinnen jedoch an Bedeutung. Waren Private-Equity-Fonds und andere Beteiligungsunternehmen in den Jahren 2011 und 2012 nur an 26,5 bzw. 25,5 Prozent aller Deals beteiligt, stieg dieser Wert im ersten Halbjahr 2013 auf 28,9 Prozent. Gemessen am Transaktionsvolumen wiegen Engagements der Finanzinvestoren sogar noch schwerer: Allein die Private-Equity-Beteiligungen an HJ Heinz und D.E. Master Blenders summieren sich auf gut 31,7 Milliarden US-Dollar bzw. mehr als ein Viertel des gesamten Transaktionsvolumens im ersten Halbjahr.
Weiterhin dynamisch entwickelt sich das M&A-Geschehen im Nahrungsmittel- und Getränkesektor. Fast die Hälfte aller Transaktionen (44 Prozent) in Konsumgüterbranche und Handel waren im ersten Halbjahr 2013 der Ernährungsindustrie zuzurechnen. Auch gemessen am M&A-Volumen ist der Nahrungsmittelbereich führend: In den ersten sechs Monaten betrafen sieben der zehn größten Deals den Nahrungsmittel- und Getränkesektor.
In Konsumgüterindustrie und Handel hat es im ersten Halbjahr 2013 weltweit weniger Beteiligungen und Fusionen gegeben als im Vorjahreszeitraum. Insbesondere in Europa waren weniger Deals und ein niedrigeres Transaktionsvolumen zu verzeichnen, während sich der Konsolidierungstrend in Asien verstärkt hat, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht.
In den ersten sechs Monaten 2013 blieb der Gesamtwert der angekündigten Beteiligungen, Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquistions, M&A) mit 120,8 Milliarden US-Dollar um knapp vier Milliarden US-Dollar unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der Deals (veröffentlichtes Volumen mindestens 50 Millionen US-Dollar) sank von 241 auf 225. Für die zweite Jahreshälfte prognostizieren die Branchenexperten von PwC allerdings eine eher lebhaftere Marktentwicklung:
"Wir gehen davon aus, dass sich das M&A-Geschehen in Europa wieder dynamischer entwickelt. Angesichts sinkender Konsumausgaben in den meisten EU-Ländern sind viele Unternehmen dazu gezwungen, neue Märkte und Marktsegmente zu erschließen, so dass Übernahmen bzw. Beteiligungen verstärkt in den Fokus rücken", kommentiert Gerd Bovensiepen, PwC-Partner und Leiter des Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter.
Im ersten Halbjahr gab es lediglich 48 Transaktionen mit europäischem Zielunternehmen gegenüber 100 Deals mit asiatischem und 63 mit nordamerikanischem Ziel. Beteiligten sich Investoren aus Übersee im Jahr 2012 noch mit fast neun Milliarden US-Dollar an europäischen Unternehmen, sank dieser Wert im ersten Halbjahr 2013 auf 616 Millionen US-Dollar. In umgekehrter Richtung gaben europäische Käufer mit 8,11 Milliarden US-Dollar zwar deutlich mehr aus, im Gesamtjahr 2012 hatten Unternehmen und Fonds aus Europa jedoch noch mehr als 43 Milliarden US-Dollar in Asien, Amerika und Afrika investiert.
Finanzinvestoren melden sich zurück
Zwar treten bei den weitaus meisten Deals nach wie vor Unternehmen als Käufer auf, Finanzinvestoren gewinnen jedoch an Bedeutung. Waren Private-Equity-Fonds und andere Beteiligungsunternehmen in den Jahren 2011 und 2012 nur an 26,5 bzw. 25,5 Prozent aller Deals beteiligt, stieg dieser Wert im ersten Halbjahr 2013 auf 28,9 Prozent. Gemessen am Transaktionsvolumen wiegen Engagements der Finanzinvestoren sogar noch schwerer: Allein die Private-Equity-Beteiligungen an HJ Heinz und D.E. Master Blenders summieren sich auf gut 31,7 Milliarden US-Dollar bzw. mehr als ein Viertel des gesamten Transaktionsvolumens im ersten Halbjahr.
Weiterhin dynamisch entwickelt sich das M&A-Geschehen im Nahrungsmittel- und Getränkesektor. Fast die Hälfte aller Transaktionen (44 Prozent) in Konsumgüterbranche und Handel waren im ersten Halbjahr 2013 der Ernährungsindustrie zuzurechnen. Auch gemessen am M&A-Volumen ist der Nahrungsmittelbereich führend: In den ersten sechs Monaten betrafen sieben der zehn größten Deals den Nahrungsmittel- und Getränkesektor.
Montag, 29. Juli 2013
Europäische Solarindustrie klagt gegen Kompromiss im Handelsstreit mit China
Brüssel (ots) - Die europäische Industrieinitiative EU ProSun hat
angekündigt, gegen die erzielte Einigung im Handelsstreit über
subventionierte und gedumpte Solarmodule aus China vor dem Gerichtshof
der Europäischen Union zu klagen. Milan Nitzschke, Präsident von EU
ProSun: "Eine Einigung wie sie jetzt zwischen der EU-Kommission und
China erzielt worden ist, verstößt in jeder Hinsicht gegen geltendes
EU-Recht. Den Schaden hat die Solarindustrie, die bereits 10.000
Arbeitsplätze alleine in Deutschland durch chinesisches Dumping verloren
hat, und nun droht, weitere Firmen in Europa zu verlieren".
Die EU-Kommission hatte im laufenden Antidumpingverfahren festgestellt, dass die Schädigung durch chinesisches Dumping akut lebensbedrohend für die europäische Solarindustrie ist. Chinesische Hersteller bieten ihre Produkte staatlich subventioniert zu Preisen unter den eigenen Herstellungskosten an und drängen damit die Konkurrenz aus dem Markt. Daher hatte die Kommission Antidumpingzölle von im Schnitt 47 Prozent verhängt. Der vermeintliche Kompromiss zwischen China und der EU soll nun vorsehen, dass diese Zölle zugunsten eines Mindesteinfuhrpreises und Einfuhrquoten ausgesetzt werden. An eine solche Regelung stellt das EU-Recht jedoch strenge Anforderungen.
So sieht die europäische Antidumping-Richtlinie 1225/2009 explizit vor, dass ein Aussetzen von Antidumpingzöllen nur zulässig ist, wenn durch Mindestimportpreise die Schädigung der europäischen Industrie durch Dumping verhindert wird. Ein Mindestpreis zwischen 55 und 57 Eurocent, wie er jetzt in Rede steht, würde aber exakt auf der Höhe des aktuellen Dumpingpreises für chinesische Module liegen. Gleichzeitig soll eine zollfreie Importmenge festgelegt werden, die rund 70 Prozent EU-Marktanteil beträgt. Nitzschke: "Das ist quasi eine Absatzgarantie für China und ein Freibrief, weiter zu Dumpingpreisen zu verkaufen. Ein klarer Verstoß gegen das europäische Handelsrecht."
Dem Kompromiss zugrunde liegen Wochen andauernder Verhandlungen, die von der Generaldirektion Handel (DG Trade) mit dem Chinesischen Handelsministerium geführt wurden. "Bei diesen Verhandlungen hat die EU-Kommission entgegen ihrem Auftrag offensichtlich nicht die Interessen der europäischen Industrie vertreten, sondern lediglich ein schnelles Ende des Verfahrens herbeiführen wollen. Dabei ist die EU von China über die gesamten Verhandlungen hinweg erpresst und vorgeführt worden." Die Verstöße gegen das EU-Recht lassen sich laut EU ProSun dabei inzwischen auf einer langen Liste aufführen. Schon die von Juni bis August geltende Einräumung niedrigerer Zölle für chinesische Produkte verstießen gegen die Antidumpingrichtlinie.
Europäische Industrieunternehmen haben daher bereits gegen diese Maßnahme in Luxemburg eine Klage eingereicht. Jetzt steht die Erweiterung dieser Klage um den neuen Tatbestand an. Nitzschke erklärt: "Wir kämpfen für unser Recht und für den Erhalt der Hightech-Industrie Photovoltaik in Europa. Dabei geht es uns nicht darum, Verhandlungen zu blockieren. Aber der bisher größte Handelskonflikt der EU muss auf Basis von geltendem Recht gelöst werden. Wenn die EU-Kommission europäisches Recht jetzt selber bricht, beschädigt sie das gesamte Handelsschutzinstrumentarium der EU und setzt damit die gesamte europäische Industrie möglichen Handelsrechtsverletzungen durch ausländische Hersteller aus. Der Schaden, den die Handelskommission unter ihrem Generaldirektor anrichtet, geht weit über die Solarindustrie hinaus. Von der Stahlerzeugung bis zur Automobilindustrie kann niemand mehr sicher sein, gegen Dumping und illegale Subventionen aus Drittstaaten geschützt zu werden. Für den Industriestandort Europa wäre das verheerend."
Die EU-Kommission hatte im laufenden Antidumpingverfahren festgestellt, dass die Schädigung durch chinesisches Dumping akut lebensbedrohend für die europäische Solarindustrie ist. Chinesische Hersteller bieten ihre Produkte staatlich subventioniert zu Preisen unter den eigenen Herstellungskosten an und drängen damit die Konkurrenz aus dem Markt. Daher hatte die Kommission Antidumpingzölle von im Schnitt 47 Prozent verhängt. Der vermeintliche Kompromiss zwischen China und der EU soll nun vorsehen, dass diese Zölle zugunsten eines Mindesteinfuhrpreises und Einfuhrquoten ausgesetzt werden. An eine solche Regelung stellt das EU-Recht jedoch strenge Anforderungen.
So sieht die europäische Antidumping-Richtlinie 1225/2009 explizit vor, dass ein Aussetzen von Antidumpingzöllen nur zulässig ist, wenn durch Mindestimportpreise die Schädigung der europäischen Industrie durch Dumping verhindert wird. Ein Mindestpreis zwischen 55 und 57 Eurocent, wie er jetzt in Rede steht, würde aber exakt auf der Höhe des aktuellen Dumpingpreises für chinesische Module liegen. Gleichzeitig soll eine zollfreie Importmenge festgelegt werden, die rund 70 Prozent EU-Marktanteil beträgt. Nitzschke: "Das ist quasi eine Absatzgarantie für China und ein Freibrief, weiter zu Dumpingpreisen zu verkaufen. Ein klarer Verstoß gegen das europäische Handelsrecht."
Dem Kompromiss zugrunde liegen Wochen andauernder Verhandlungen, die von der Generaldirektion Handel (DG Trade) mit dem Chinesischen Handelsministerium geführt wurden. "Bei diesen Verhandlungen hat die EU-Kommission entgegen ihrem Auftrag offensichtlich nicht die Interessen der europäischen Industrie vertreten, sondern lediglich ein schnelles Ende des Verfahrens herbeiführen wollen. Dabei ist die EU von China über die gesamten Verhandlungen hinweg erpresst und vorgeführt worden." Die Verstöße gegen das EU-Recht lassen sich laut EU ProSun dabei inzwischen auf einer langen Liste aufführen. Schon die von Juni bis August geltende Einräumung niedrigerer Zölle für chinesische Produkte verstießen gegen die Antidumpingrichtlinie.
Europäische Industrieunternehmen haben daher bereits gegen diese Maßnahme in Luxemburg eine Klage eingereicht. Jetzt steht die Erweiterung dieser Klage um den neuen Tatbestand an. Nitzschke erklärt: "Wir kämpfen für unser Recht und für den Erhalt der Hightech-Industrie Photovoltaik in Europa. Dabei geht es uns nicht darum, Verhandlungen zu blockieren. Aber der bisher größte Handelskonflikt der EU muss auf Basis von geltendem Recht gelöst werden. Wenn die EU-Kommission europäisches Recht jetzt selber bricht, beschädigt sie das gesamte Handelsschutzinstrumentarium der EU und setzt damit die gesamte europäische Industrie möglichen Handelsrechtsverletzungen durch ausländische Hersteller aus. Der Schaden, den die Handelskommission unter ihrem Generaldirektor anrichtet, geht weit über die Solarindustrie hinaus. Von der Stahlerzeugung bis zur Automobilindustrie kann niemand mehr sicher sein, gegen Dumping und illegale Subventionen aus Drittstaaten geschützt zu werden. Für den Industriestandort Europa wäre das verheerend."
Freitag, 26. Juli 2013
PENNY feiert 40. Geburtstag
Köln (ots) - Zum 40. Geburtstag startet PENNY eine neue nationale
TV-Kampagne: Die Spots sind ab 28. Juli auf reichenweitenstarken Sendern
(ARD, RTL, SAT1, VOX und Kabel Eins) zu sehen. Unter dem Motto "Wir
feiern den Alltag" zeigen die Spots unterschiedliche
Alltagsherausforderungen und -erfolge - zum Beispiel den Tausch des
ungeliebten Pausenbrotes, das Erreichen des Busses in letzter Sekunde
oder den Erfolg beim Abnehmen. Für die Kreation zeichnet die Agentur
Serviceplan verantwortlich. Klassische Kommunikationsmittel wie
Handzettel, Werbemedien in den Märkten und das in diesem Jahr gestartete
kostenlose Kundenmagazin "Mittendrin" ergänzen die
Geburtstagskundenkommunikation.
"Die TV-Spots zeigen in Verbindung mit den klassischen Marketingaktivitäten die kleinen Erfolge des Alltags. Wir feiern mit der integrierten Kampagne die Momente, die oft zu kurz kommen. Wir zeigen damit: PENNY ist nicht nur ein Nahversorger, sondern auch nah am Kunden und dessen Alltag", Martin Wiedersich, PENNY-Marketingleiter.
"Wir positionieren PENNY seit Anfang des vergangenen Jahres neu. Mittelweile haben wir 1.000 der rund 2.250 Filialen auf das neue Konzept umgestellt. Parallel arbeiten wir an den Sortimenten. Unter 'PENNY' haben wir mittlerweile mehr als 200 Eigenmarken-Produkte. Vier Jahrzehnte nach der Eröffnung des ersten Marktes in Limburg sind wir stolz auf das Erreichte und die Leistung unserer Mitarbeiter - auch sie meistern jeden Tag erfolgreich kleine und große Hürden", sagt Stefan Magel, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.
Flankiert werden die TV-Spots und die übrigen Marketingaktivitäten von einem eigenen interakti-ven Online-Auftritt (www.wirfeierndenalltag.de). Dort finden Nutzer Tipps, Tricks und Rezepte rund um den Alltag und können auch eigene Ideen hochladen. Die besten Beiträge werden prämiert und anschließend in einem Download-Alltagshelfer veröffentlicht.
"Die TV-Spots zeigen in Verbindung mit den klassischen Marketingaktivitäten die kleinen Erfolge des Alltags. Wir feiern mit der integrierten Kampagne die Momente, die oft zu kurz kommen. Wir zeigen damit: PENNY ist nicht nur ein Nahversorger, sondern auch nah am Kunden und dessen Alltag", Martin Wiedersich, PENNY-Marketingleiter.
"Wir positionieren PENNY seit Anfang des vergangenen Jahres neu. Mittelweile haben wir 1.000 der rund 2.250 Filialen auf das neue Konzept umgestellt. Parallel arbeiten wir an den Sortimenten. Unter 'PENNY' haben wir mittlerweile mehr als 200 Eigenmarken-Produkte. Vier Jahrzehnte nach der Eröffnung des ersten Marktes in Limburg sind wir stolz auf das Erreichte und die Leistung unserer Mitarbeiter - auch sie meistern jeden Tag erfolgreich kleine und große Hürden", sagt Stefan Magel, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.
Flankiert werden die TV-Spots und die übrigen Marketingaktivitäten von einem eigenen interakti-ven Online-Auftritt (www.wirfeierndenalltag.de). Dort finden Nutzer Tipps, Tricks und Rezepte rund um den Alltag und können auch eigene Ideen hochladen. Die besten Beiträge werden prämiert und anschließend in einem Download-Alltagshelfer veröffentlicht.
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